Jahrbuch der Karl-Heim-Gesellschaft, 31. Jahrgang 2018Digitalisierung und Freiheit. Mediale Lebenswelten und reformatorische Erkenntnis im Diskurs

Jahrbuch der Karl-Heim-Gesellschaft, 31. Jahrgang 2018
Digitalisierung und Freiheit. Mediale Lebenswelten und reformatorische Erkenntnis im Diskurs

Markus Mühling, Ulrich Beuttler and Martin Rothgangel (Hrsg.)
Peter Lang – Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2018. 117 S., 13 s/w Abb.
ISBN: 978-3-631-77415-1

Die neuen Medien beförderten die freiheitlichen Gedanken der Reformationszeit vor 500 Jahren, und die heutige Digitalisierung verspricht grenzenlose Freiheit. Oder schränkt sie die errungene Freiheit geradewegs wieder ein? Wie verhalten sich das Versprechen und der Preis der Digitalisierung zueinander? Und was bedeutet die digitalisierte Welt für unser Bild vom Menschen? Die Beiträge dieses Jahrbuches dokumentieren die Jahrestagung 2017 der Karl-Heim-Gesellschaft zum Thema «Der digitalisierte Mensch, die mediale Welt und die reformatorische Freiheit». Digitale Lebenswelten und ihr Realitätsverständnis kommen in Diskurs mit reformatorisch-theologischen Grundbegriffen wie «Freiheit», «Menschenbild», «Selbst- und Wirklichkeitsverständnis», so dass ihre «Verheißung», aber auch ihre Ambivalenz zur Sprache kommen.

Inhalt
Ulrich Beuttler, Einleitung: Digitalisierung und Freiheit 7
Johanna Haberer, Macht und Ohnmacht in der digitalen Gesellschaft. Digitalisierung zwischen „gut“ und „böse“11
Ulrich Beuttler, Freiheit, das Potential der Reformation 25
Christian Herrmann, Gutenberg und sein Erbe: Reformation und Buchdruck 43
Elke Hemminger, Unendlich viel seltsamer: Digitale Lebenswelten und die Frage nach
der Wirklichkeit 69
Werner Thiede, Dataismus statt Humanismus? Theologische Bemerkungen zur Ideologie
der digitalen Revolution 89
Autorenverzeichnis 117

Jahrbuch 2018: Digitalisierung und Freiheit